Zitatensammlung Teil 2 (Weisheiten der Indianer)

WIR ALLE MÜSSEN LERNEN, 

uns als Teil dieser Erde zu sehen, nicht als einen Feind, der von außen kommt und ihr seinen Willen aufzuzwingen sucht. Wir, die wir das Geheimnis der Pfeife kennen, wissen auch, daß wir als lebendiger Teil dieser Erde ihr nicht Gewalt antun können, ohne uns selber zu verletzen. 

-Lame Deer-

 

 

 

 

DIE ALTEN DAKOTA WAREN WEISE. 

Sie wußten, daß  das Herz eines Menschen, der sich der Natur entfremdet, hart wird; sie wußten, daß mangelnde Ehrfurcht vor allem Lebendigen und allem, was da wächst, bald auch die Ehrfurcht vor dem Menschen absterben läßt. Deshalb war der Einfluß der Natur, die den jungen Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung.

-Luther Standing Bear- 

 

 

 

 

WEISST DU DASS DIE BÄUME SPRECHEN.

Ja, sie reden. Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst. Aber die weißen Menschen hören nicht zu. Sie haben es nie der Mühe wert gefunden, uns Indianer anzuhören, und ich fürchte, sie werden auch auf die anderen Stimmen in der Natur nicht hören. Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren: manchmal etwas über das Wetter, manchmal über Tiere, manchmal über den Großen Geist.

-Tatanga Mani-

 

 

 

 

BEVOR UNSERE WEISSEN BRÜDER KAMEN,

um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns keine Diebe. Wenn jemand so arm war, daß er kein Pferd besaß, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld, und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und dich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind.

-Lame Deer-

 

 

 

 

Belästige niemanden seiner Religion wegen – achte die Ansichten anderer und verlange von ihnen, dass sie auch deine achten.

– Tecumseh –

 

 

 

 

Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.

-unbekannter Apachenkrieger-

 

 

 

 

Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen. Die Erde und ich, wir sind eins. Der Einzige, der das Recht hat, über das Land zu verfügen, ist der Eine, der es geschaffen hat.

– Chief Joesph, Nez-Percé-Häuptling

 

 

 

 

Menschen, die bloß

arbeiten,

finden keine Zeit zum

Träumen.

Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.-Smohalla, Nez-Percé-Häuptling

 

 

 

 

Ich bin das Land. Meine Augen sind der

Himmel.

Meine Glieder sind die

Bäume.

Ich bin der Fels, dieWassertiefe.

Ich bin nicht hier, um die Natur zubeherrschen

oder sie zu nutzen. Ich bin selbst Natur.-Hopi-Indianer

 

 

 

 

Wir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von

uns,

Die duftenden Blumen sind unsere

Schwestern;

der Hirsch, das Pferd, der großeAdler;

Sie alle sind unsere Brüder.-Chief-Seattle

 

 

 

 

Was ist der Mensch ohne die

Tiere?

Wenn es keine Tiere mehr

gäbe,

würden die Menschen an großer Einsamkeit des Herzenssterben.

Denn alles, was den Tierengeschieht,

geschieht auch bald den Menschen.-Chief-Seattle

 

 

 

 

Wie glücklich bin

ich?

Das ist für uns die wichtigste Frage im

Leben

Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davonab,

wie viel er verdient oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt.-Beryl Blue Spruce, Pueblo-Indianer

 

 

 

 

Friede ist nicht nur die Zeit zwischen zwei

Kriegen.

Friede ist das ganze Gesetz menschlichen Handelns.

-Lehre der Irokesen

 

 

Die Zehn Indianischen Gebote

 

1. Behandle die Erde und alle, die auf ihr leben, mit Respekt

 

2. Suche die Nähe zum Großen Geist

 

3. Zeige großen Respekt für deine Mitmenschen

 

4. Arbeitet zusammen zum Wohl der GANZEN Menschheit

 

5. Gib Unterstützung und Freundlichkeit, wo immer sie gebraucht werden

 

6. Tue das, wovon du weißt, daß es richtig ist

 

7. Achte auf das Wohlergehen von Geist und Körper

 

8. Widme einen Teil deiner Energie dem Wohle des Ganzen

 

9. Sei zu allen Zeiten wahrhaftig und ehrlich

 

10. Übernimm die volle Verantwortung für deine Handlungen

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